Was kostet Bandmerch im Siebdruck wirklich?
Auflage, Farben, Textil — die drei Hebel, an denen der Stückpreis hängt. Und warum die billigste Anfrage selten das günstigste Ergebnis liefert.

Die häufigste Frage in jedem Erstgespräch: „Was kostet ein Shirt?“ Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an — aber auf erstaunlich wenige Dinge. Wer die drei Hebel kennt, kann jedes Angebot einordnen.
Hebel 1: Die Auflage.
Im Siebdruck steckt der größte Kostenblock in der Einrichtung: Pro Farbe wird ein Sieb belichtet, eingerichtet und angedruckt — egal ob danach 50 oder 500 Shirts durch die Maschine laufen. Deshalb fällt der Stückpreis mit steigender Auflage so deutlich.
Hebel 2: Die Farben.
Jede Farbe ist ein eigenes Sieb — und damit eigene Einrichtungskosten. Ein einfarbiges Motiv auf 100 Shirts kann günstiger sein als ein vierfarbiges auf 200. Gute Merch-Designs für kleine Auflagen sind deshalb oft bewusst reduziert.
Das teuerste Angebot ist das, das dreimal nachverhandelt wird — weil am Anfang die falschen Fragen gestellt wurden.
Hebel 3: Das Textil.
Zwischen dem günstigsten Blank und einem schweren Premium-Shirt liegen schnell mehrere Euro — pro Stück. Die Frage ist nicht „billig oder teuer“, sondern: Was soll das Shirt am Merch-Stand kosten, und welche Marge bleibt?

Wer Auflage, Farbanzahl und Textil vor der Anfrage festlegt, bekommt vergleichbare Angebote — und zahlt am Ende weniger. Genau diese drei Fragen klären wir im Erstgespräch in zehn Minuten.
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